Die Wolf Gruppe - eine Schmuggler Gemeinschaft in

 

der Sternenwelt

Die Crew der Wolf Gruppe

 


Atan Shubashi, der Captain der "Nighthawk"


Der 1. Offizier und Steuermann der "Nighthawk"


Der Navigationsoffizier der "Nighthawk"


Der Mechaniker im Maschinenraum


Der Organisations- und Logistikoffizier


Der Waffenexperte


Der Arzt auf der Krankenstation


Der Nahkampfexperte und Kundschafter


Der geheimnisvolle Passagier


 

 

 

 

Wie alles begann....

 

 

 

Der Wind peitschte gegen die gepanzterte Hülle des alten Raumschiffs, es war kalt geworden über Nacht. Atan Shubashi betrachtete das stürmische Wetter durch das Sichtfenster des Cockpits und seufzte.

 

 

Wieso hatte er sich nur darauf eingelassen? Ein einfacher Auftrag für einen Freund, keine große Sache nur etwas von einem Planeten zum anderen bringen. Keine lebende Ware, das hatte man ihm versprochen. Nun, lebend konnte man dieses Paket nun wirklich nicht nennen. Der Mann betrachtete weiter den Sturm, sein Spiegelbild von der Scheibe starrte zurück.

 

Ja er war alt geworden, hatte viel gesehen und noch mehr erlebt. Seine dunklen Haare, die er einst fast bis zu den Schultern getragen hatte wurden immer lichter und sie verloren – zu seinem großen Bedauern- an Farbe.

 

In seinem Gesicht spiegelten sich die Erlebnisse vieler Abenteuer nieder, Kriege und Schlachten die gekommen und gegangen waren und die Erinnerung an Freunde die ihn einen Teil seines Weges begleitet hatten. Und genau das würde er jetzt auch tun, den diesen letzten Weg sollte niemand allein gehen müssen.

 

Atan wandte sich vom Fenster ab und durchquerte das Cockpit seines Schiffes, der "Nighthawk", mit großen Schritten. Die Starnight war nicht übermäßig groß, bot aber genug Platz für eine Crew von etwa 8-9 Mitgliedern. Aktuell reiste er alleine- abgesehen von einem nicht unerheblichen Astromech Droiden der ihn seit den Klonkriegen begleitete.

 

Der Schalter für die Türkontrolle gab eine ächzendes Piepen von sich als er ihn betätigte, die Türe selbst rührte sich allerdings nicht. Der Mann seufze bevor er den Schalter noch einmal, mit mehr Nachdruck betätigte und die Türe sich tatsächlich öffnete.

 

Dieser fliegende Schrotthaufen könnte einiges an Reparaturen gebrauchten, aber so ein galaktischer Bürgerkrieg war schlecht fürs Geschäft, wenn man sich nicht zur Zielscheibe machen wollte und so waren Credits knapp und es musste beim Notwendigsten bleiben. Der Weg zum Frachtraum war nicht lang, ein kurzer Korridor, eine weitere Schutztür und schon stand er an dem Geländer das verhindern sollte das jemand die knappen sechs Meter nach unten stürzte, er müsste schon einige Corellianische Ales intus haben´bevor ihm das passieren würde.

 

Atan betrachtete den offenen Raum vor sich kurz, bevor sein Blick an der länglichen weißen Kiste hängen blieb, die, passend platziert, in der Mitte des Frachtraums stand.

 

Einige Kontrolllämpchen blinkten an der Längsseite der Kiste, was ihr eine befremdliche Ausstrahlung gab. Der Schmuggler machte seinen Weg nach unten, über eine der zu beiden Seiten nach unten führenden Treppen, in den Frachtraum und ging auf die Kiste zu. Von seiner jetzigen Position war zu erkennen das deren Oberfläche nicht wie zuerst angenommen, aus einem Milchigen Glas bestand sondern das als Deckel genutzte Duraplast lediglich mit einer dünnen Eisschicht überzogen war, das dieses trüb werden ließ. Er streckte die Hand nach dem Deckel aus und strich das angesetzte Eis zur Seite. Es dauerte ein paar Sekunden, bis er ein „Fenster“ geschaffen hatte das groß genug war, das er hindurchsehen konnte, während er spürte wie die kalte Oberfläche der Kiste seine Haut angriff. Er hatte dies in den letzten zwei Tagen schon ein paar Mal getan, aber es erstaunte ihn immer wieder. In der Kiste, oder sollte er eher sagen dem Sarg, lag eine blasse Gestalt. Er kannte den Mann der dort lag, hatte er doch während der Klonkriege mit ihm gedient. Er wirkte als würde er schlafen, auch wenn die Umgebung und das Eis das sich auf Augenbrauen und Wimpern abgesetzt hatte diese Idee Lügen strafte.

 

Sein Freund hatte nach dem Krieg neue Arbeit gesucht, weit weg von Gefechten und Blasterfeuer. Das war unter dem Imperium nicht einfach gewesen aber Schlussendlich fand man immer Arbeit wenn man sie nur lange genug suchte. Er war durch die Galaxis gereist und Geld verdient während seine Frau und das gemeinsame Kind auf Corellia zurück blieben. War es ein Sohn oder eine Tochter gewesen? Atan wusste es gar nicht, er hatte bis auf die vereinzelten Holonachrichten nichts mehr von ihm gehört seit ihre Wege sich vor all diesen Jahren getrennt hatten. Bis vor einigen Tagen, als er eine Nachricht erhalten hatte, in dem sein alter Freund ihn gebeten hatte etwas für ihn nach Hause zu bringen, da er es selbst nicht mehr könne. Atan hatte nicht lange nachgedacht und war hier her gekommen, niemand hatte sich die Mühe gemacht ihn zu informieren um was es sich bei seiner Fracht handelte und er hatte nicht gefragt. In seinem Geschäft waren Fragen unerwünscht und er hatte nicht vor sich unnötig in Dinge einzumischen die ihn nichts angingen. Manchmal war es gut zu wissen wann es der Worte genug waren.

 

Das transportieren von Leichen, auch wenn es als Überführung gedacht war , war entweder teuer oder illegal und nach allem was er wusste, hätte sein Freund es sich niemals Leisten können die nötigen Lizenzen und Papiere zu beschaffen. Also blieb ihm nichts anderes als das hier so gut und unauffällig hinter sich zu bringen wie es ging. Die Starterlaubnis hatte man ihm geben und auf diesem von der Macht verlassenen Planeten machte sich niemand die Mühe die Ladung der Schiffe zu kontrollieren. Er musste nur warten bis seine Startzeit kam, sich von diesem Planeten verabschieden und sein Schiff auf die Hyperrraumroute Richtung Corellia bringen. Alles ganz einfach, wären da nicht die Imperialen Kontrollen im ganzen Sektor, die nur darauf warteten das sich ein einzelnes Schmugglerschiff in ihre Nähe wagte. Er würde einiges an Raffinesse brauchen um seine Ladung nach Corellia zu bekommen und damit seinen Freund zu seiner Familie und letzten Ruhestätte.

 

Aber er wäre nicht er selbst wenn er das nicht könnte. Eine Ruf wie den seinen bekam man nicht an einem Tag und er hatte nicht vor ausgerechnet jetzt in den Ruhestand zu gehen. Und für einen Freund, hätte das ganze Imperium nicht gereicht um ihn davon abzuhalten seine Ziele zu erfüllen.

 

-To be continued-